Kurzer Tipp: Heimwerkstatt

Anonim

Den perfekten Werkstattplan gibt es nicht: Jeder von uns hat andere Bedürfnisse, je nachdem, ob wir Tischler, gelegentlicher Herr Fixits oder jemand dazwischen sind.

Heimwerkstätten können freistehende Läden sein, speziell gebaute Gebäude von extravaganter Größe. Im anderen Extrem können Werkzeugkasten und Klappkartentisch auch eine „Werkstatt“ darstellen. Meistens handelt es sich bei Heimwerkstätten jedoch um bescheidene Räume, die ansonsten ungenutzten Raum in Haus, Keller, Garage oder Nebengebäude nutzen.

Vielleicht ist die Schlüsselfrage, die Sie sich selbst stellen sollten: „Was ist meine Berufung?“ Das Layout, die Größe und die Ausstattung Ihres Shops sollten sich logisch aus Ihrer Antwort auf diese Frage entwickeln, da jede die Art der Arbeit widerspiegeln muss, die Sie dort ausführen werden.

Ein Extrem ist vielleicht der Hausbesitzer, der mit gelegentlichen Reparaturen rund um das Haus beschäftigt ist. Dafür benötigen Sie kaum mehr als einen Platz, um Werkzeuge leicht zugänglich zu verstauen. Ein Schrank oder ein Schrank wäre wahrscheinlich völlig ausreichend, um nach Schraubenschlüssel und Schraubendreher zu greifen, ohne die acht staubigen Bücherkisten bewegen zu müssen, die sich seit dem letzten Mal, als Sie einen halben Zoll Maulschlüssel brauchten, davor gestapelt haben . (Denken Sie auch daran, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sie wieder dorthin zurückbringen, wo sie hingehören, umso größer ist, je einfacher Sie an die Werkzeuge gelangen und sie beim nächsten Mal, wenn Sie sie benötigen, problemlos wiederfinden.) Sie brauchen nicht einmal einen Sägebock, da die Kellertreppe für gelegentliche Sägeschnitte ausreicht.

Am anderen Ende des Spektrums steht der Holzarbeiter, der neue Küchenschränke herstellt. In diesem Fall benötigen Sie den Platz, um große flache Holz- oder Sperrholzstücke zu sperrigeren Kisten auszulegen, zu schneiden, zu formen und zusammenzubauen. Auch solche komplexen Projekte benötigen viel Zeit, so dass laufende Aufträge von einem Tag auf den anderen (oder Wochenende oder länger) unvollendet bleiben müssen, während der Leim trocknet oder Ihr Terminplan eine Rückkehr zulässt. Wer in den zweiten Beruf als Holzarbeiter einsteigt, braucht ein hohes Maß an Organisation, ausreichend Lagerfläche für den Lagerbestand und ein der Art seiner Arbeit entsprechendes Werkzeugsortiment.

Irgendwo dazwischen bringt sich der Heimwerker aus Gründen, die wenig oder nichts mit dem Gewinnmotiv zu tun haben, selbst (oder sich) Werkzeugbau bei. In diesem Fall muss die Werkstatt nicht an einem Tag gebaut (oder ausgestattet) werden. Ein guter Plan kann sogar eine kleine Sammlung von Tools vorsehen, in der Erwartung, dass in Zukunft andere Tools hinzugefügt werden, wenn sie benötigt werden.