
„Curb Appeal“ ist ein Immobilien-Jargon, der sich auf den ersten Eindruck bezieht, den Ihr Haus auf potenzielle Käufer macht. Da etwa 90 % der Wohnungssuchenden Online-Angebote durchforsten, um das Auswahlfeld einzuschränken, findet die Eindämmungsentscheidung jetzt im digitalen Bereich statt. Hier sind drei Möglichkeiten, um sicherzustellen, dass Ihr Online-Eintrag kein Drive-by ist:
1. Verwenden Sie eine attraktive Außenaufnahme. Das Eröffnungsfoto Ihres Inserats ist der Geldschuss. Michael Seiler, Gründungsdirektor des Institute for Behavioral and Experimental Real Estate, hat Eye-Tracking-Tests durchgeführt, um zu messen, wie Zuschauer Online-Angebote scannen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Leute bei der Außenaufnahme am längsten verweilen. Nur kurz schauen sich die Leute die Küche, das Wohnzimmer, das Hauptschlafzimmer, das Hauptbad und Hinterhoffotos an. Und nur 41 % der Betrachter eines Inserats lesen die Textbeschreibung tatsächlich.
Die Implikation ist klar: Führen Sie Ihr Inserat mit dem bestmöglichen Bild von der Außenseite Ihres Hauses. Wenn Sie mit einem Makler zusammenarbeiten, bestehen Sie auf einem professionellen Fotografen und lassen Sie zu mehreren Tageszeiten Aufnahmen machen, um das Haus in seinem positivsten Licht einzufangen.
2. Achten Sie auf die Details. Wenn Sie „von Eigentümern“ oder über eine Discount-Agentur verkaufen, bei der Sie einen Teil der Fußarbeit erledigen müssen, machen Sie mehrere digitale Fotos und prüfen Sie sie auf Details, die im wirklichen Leben leicht übersehen werden. Verschönern Sie das Äußere für die Kamera – trimmen Sie die Büsche, bringen Sie die Zierleisten nach und malen Sie die Vordertür in einer hellen oder kontrastierenden Farbe, die auf Online-Fotos auffällt. Dann engagieren Sie einen Profi für die Glamour-Aufnahmen.
Wenden Sie dieselbe Strategie für das Aufräumen und Inszenieren von Innenaufnahmen an. Sie werden Dinge durch die Linse sehen, die Sie im wirklichen Leben übersehen, wie zum Beispiel das allgegenwärtige Küchentuch, das über dem Ofengriff drapiert wird. Räumen Sie so viel wie möglich auf und machen Sie dann Fotos von jedem Raum aus verschiedenen Blickwinkeln. An diesem Punkt entrümpeln, aufräumen und wieder reinigen.
3. Halten Sie den Text kurz und spezifisch. Schließlich stressen Sie sich nicht mit Text. Eine andere von Seiler durchgeführte Studie ergab, dass der stereotype Agent „Happy Talk“ Käufer nicht überzeugt, die verifizierte Hausdaten wünschen.
Verwenden Sie spezifische Beweise anstelle von generischen Begriffen. Schreiben Sie beispielsweise „Fenster wurden 2011 ersetzt“ und „Energy Star-Geräte installiert im Jahr 2012“ statt „gut gewartet“ und „neue Geräte“. Makler sagen gerne, dass Käufer aus emotionalen Gründen kaufen, aber Seilers Forschung zeigt, dass die Fakten zählen, insbesondere wenn Wohnungssuchende eine kurze Liste von Immobilien erstellen, die sie am wahrscheinlichsten verfolgen werden.
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